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coOLEDs - Entwurf einer funktionalen OLED-Lichtlösung als »MUST HAVE« für Jedermann
Zum dritten Mal schreibt die Messe Berlin gemeinsam mit der Zeitschrift LICHT als fachlichem und ideellem Träger anlässlich der belektro 2012 (Hauptstadtmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht, 17. bis 19. Oktober 2012) einen Ideenwettbewerb für Studierende der Fachrichtungen
Lighting Design, Industrie- , Produktdesign, Lichttechnik, Architektur und Innenarchitektur aus. Studierende der im Vorfeld eingeladenen Fach-hochschulen, Hochschulen und Universitäten, sind aufgefordert, Entwürfe zum Thema »coOLEDs« im Rahmen eines betreuten Projektes während des Sommersemesters 2012 zu erarbeiten. Die Einreichungen erfolgen über die betreuenden Professoren.
Einladung zum Wettbewerb 2012: hier (PDF, 181,5 kB)
WETTBEWERBSTHEMA
Aus diesem Grund haben sich die Messe Berlin und die Zeitschrift
LICHT entschlossen, das Leuchtmittel OLED in den Mittelpunkt des dritten belektro-Wettbewerbs zu stellen, der sich an Studierende der Fach-richtungen Lighting Design, Produkt-, Industriedesign, Architektur, Innenarchitektur und Lichttechnik richtet.
Gesucht werden transportable / mobile Lichtlösungen mit Organischen Leuchtdioden (OLEDs), die sich durch ein unverwechselbares, auf die speziellen Parameter von OLEDs zugeschnittenes Design auszeichnen. Die OLED-Lichtlösung soll dabei einerseits eine Beleuchtungsaufgabe erfüllen (z.B. als Arbeitsplatz-, Lese- oder Wohnraumleuchte), andererseits als »cooles Lichtobjekt« ein bezahlbares »must have« für technik-
und designorientierte Menschen sein.
Teilnahmebedingungen: hier (PDF, 153,4 kB)
Fakten studentischer Ideenwettbewerb: hier (PDF, 179,0 kB)
Anmeldungunterlagen: hier (PDF, 170,1 kB)
Infos zur Jury 2012 und zu den teilnehmenden Universitäten und Fachhochschulen folgen in Kürze.
Die Jury zum belektro-Wettbewerb "Easy Walking"

Prof. Holger Neumann
Professor für Technologie & Konstruktion
Universität der Künste Berlin
Institut für Produkt und Prozessgestaltung
Prodekan der Fakultät Gestaltung
Sprecher der Jury
"Studentische Wettbewerbe stellen eine sinnvolle Ergänzung zum Studium dar.
Studierende können durch eine Teilnahme, die im späteren Berufsleben normale Situation einer selbst organisierten Auftragsbearbeitung trainieren: Eine gegebene Gestaltungsaufgabe muss an Hand eines Briefings in einer klar definierten Zeitspanne konzipiert, durchgearbeitet und dem Auftraggeber, in diesem Fall der Wettbewerbsjury, in überzeugender Weise präsentiert werden.
Dies übt die Fähigkeit Projekte zu strukturieren, die eigene Arbeit zu organisieren und Zeit zu managen.
Durch die Vernetzung mit industriellen Partnern ergeben sich für die Studierenden wertvolle Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und die eigene Arbeit mit Experten aus verschiedenen Bereichen zu diskutieren. Studentische Wettbewerbe sind für die beteiligten Unternehmen interessant, um frische, unverbrauchte Sichtweisen auf gestalterische Aufgabenstellungen zu erhalten. Dabei geht es weniger um die konkrete Ausarbeitung einer Designaufgabe, als um den Gewinn neuer, überraschender Ideen und Denkanstöße."
Dipl.-Ing. Gisela Çakir
ERGONOMIC Institut für Arbeits- und Sozialforschung
Forschungsgesellschaft mbH, Berlin
"Wettbewerbe für Studenten sind eine ausgezeichnete Übung für die spätere Arbeitswelt. Dies gilt insbesondere für "kreative" Studiengänge wie Architektur und Design.
Der "belektro"-Wettbewerb ist Forum für einen praxisnahen, zielgerichteten Dialog zwischen Studenten, Industrie und Wissenschaft. Das Thema wird zwar bei jedem Wettbewerb neu aufgestellt, schließt aber immer die Verknüpfung von Mensch und (Elektro-)Technik ein. Dies ist aus unserer Sicht für die heutige Zeit besonders wichtig, da leider viele Produkte und Ideen am Menschen vorbeigehen."
Dipl.-Designer, Dipl.-Ing. Albrecht Ecke
eckedesign, Berlin, Potsdam, Gottesgnaden
Produktdesigner, Ausstellungsarchitekt, Informationsgestalter
"Die elektrotechnische Praxis blickt bisweilen mit Skepsis auf die Designausbildung: Studenten erheben sich über technische und wirtschaftliche Zwänge und entwerfen realitätsfern ins Blaue. Dieser Wettbewerb baut Brücken und in der Folge Vorurteile ab. So können wirklich neue und erfolgreiche Produkte entstehen."

Cornelia Horsch
Direktorin Internationales Design Zentrum (IDZ) Berlin
Diplomierte Industrie-Designerin
"Die Verknüpfung von Theorie und Praxis zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe der Hochschulen. Über studentische Wettbewerbe können interessante Kooperationen mit der Industrie geknüpft und wirtschaftliche Realitäten erprobt werden. Design-Studierende haben darin die Chance, ihre Entwürfe auf Finanzierbarkeit, Realisierbarkeit und Marktfähigkeit zu überprüfen. Umgekehrt profitieren die beteiligten Unternehmen von den frischen Ideen und unvorbelasteten Sichtweisen des kreativen Nachwuchses. Der Wettbewerb "Easy Walking" nutzt diese Form des produktiven Austausches und fördert durch die enge Zusammenarbeit zwischen Technik und Design neue
Herangehensweisen, innovative Produkte und das interdisziplinäre Verständnis."
Foto: Heike Steinweg

Carsten Joschko
Obermeister der Elektro-Innung Berlin
"Die studentischen Wettbewerbe der Fachmesse belektro geben mir als »Mann der Praxis« die spannende Gelegenheit, Designern in der Ausbildung bei der Entwicklung eines neuen Produktes über die Schulter zu sehen. Es macht Spaß zu beobachten, wie die junge Generation diese Aufgabenstellungen löst. Auf die Aspekte »einfache Installation« und»Handhabbarkeit« muss ich zuweilen hinweisen."

Regina Welk
Chefredakteurin der Zeitschrift LICHT
Gemeinsam mit der Messe Berlin hat die Zeitschrift LICHT zur belektro 2008 den ersten studentischen Wettbewerb »Licht für jede Lebenslage« gestartet, der sehr interessante Ergebnisse lieferte und auf große Resonanz stieß.
Die Zeitschrift LICHT ist seit über 60 Jahren Kommunikationsmedium zwischen Industrie, Handwerk, Handel, Fachplaner, Anwender und Hochschule für die Bereiche Licht-Technik und (Licht-) Design. Darauf sind wir stolz.
Mit »Easy Walking« haben wir 2010 erneut ein Thema
gefunden, das sich an dieser Tradition orientiert und gleichzeitig
originelle, zukunftsweisende Ideen produzieren wird."
Bewertungskriterien
Termine
Anmeldeschluss ist der 20. April, Einsendeschluss für die Entwürfe war der 13. Juli 2012. Entscheidend ist das Datum des Eingangs beim Veranstalter.
Die 1. Jurysitzung zur Bewertung der Einreichungen findet in der 29. Kalender woche 2012 statt.
Die 2. Jurysitzung zur Feststellung der Gewinner findet am 21. September 2012 statt.
Die Preisverleihung findet im Rahmen des Eröffnungsabends der belektro statt.
Zudem werden die Einreichungen auf einer Sonderfläche während der belektro ausgestellt.
Am coOLEDs-Wettbewerb teilnehmende Hochschulen:

Technische Universität Berlin
Fachhochschule Potsdam

Hochschule Anhalt - Anhalt University of Applied Science, Dessau

Hochschule Wismar

Weißensee Kunsthochschule Berlin
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