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IDEENWETTBEWERB FÜR STUDIERENDE IM RAHMEN DER BELEKTRO 2020

Der 7. belektro-Ideenwettbewerb für Studierende sucht zukunftsweisende Konzepte für nachhaltige Leuchten.
Wer eine lebenswerte Zukunft will, denkt nachhaltig! Modulare Konzepte erlauben funktionale und gestalterische Flexibilität, ermöglichen den Austausch defekter Elemente und vereinfachen das Recycling.

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IMPRESSIONEN DER IDEENWETTBEWERB-GEWINNER AUS 2018

WETTBEWERBSÜBERSICHT

DURCHFÜHRUNG

Zweistufiger Wettbewerb:
Eine Fachjury wählt aus allen Einreichungen die besten Entwürfe, die im zweiten Schritt als Funktionsmodelle realisiert werden sollen. Die Jury bewertet die eingereichten Modelle, die besten drei Modelle werden mit Preisgeldern der Messe Berlin GmbH in Höhe von insgesamt 3.000 € prämiert. Die Gewinner werden im Rahmen der belektro vom 3. - 5. November 2020 bekannt gegeben und prämiert.

HINTERGRUND

In unserer schnelllebigen Zeit sind auch Leuchten der Mode unterworfen. Im privaten Wohnbereich werden Leuchten selten bis zu ihrem tatsächlichen Lebensende eingesetzt. Aus diesem Grund sollten beim Entwurf gestalterische Veränderungsmöglichkeiten mit eingeplant oder auf ein zurückhaltendes Design gesetzt werden, das sich in unterschiedlichsten ästhetischen Zusammenhängen einsetzen lässt.

TERMINE

Registrierung

1. Jurysitzung

2. Jurysitzung

Siegerehrung
3. - 5. November 2020 auf der belektro auf dem Messegelände Berlin

BEWERTUNGSKRITERIEN

Neben einer originellen Ästhetik sind beim Entwurf auch Aspekte wie effiziente Lichttechnik, Normen-konformität, intuitive Steuerung, einfache und sichere Handhabung, größtmögliche Umweltverträglichkeit und kostengünstige Herstellung zu berücksichtigen.

Die Jury

Gisela Çakir

ERGONOMIC Institut für Arbeits- und Sozialforschung Forschungsgesellschaft mbH, Berlin

Carsten Joschko

Elektrotechnik-Meister, Vorsitzender des Landesinnungsverbandes der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Ingrid Krauß

Wiss. Leitung, IDZ Berlin

Carolin Liedtke

LiTG-Vorstandsmitglied, verantwortlich für »Junge LiTG«

Emre Onur

Chefredakteur der Zeitschrift Licht, ideelle Trägerin des Ideenwettbewerbs

Mathias Schulze

Elektrotechnik-Meister, Obermeister der Elektro-Innung Königs Wusterhausen, Vorstandsmitglied des LIV Berlin/Brandenburg, Landesfachgruppenleiter Elektrotechnik, Königs Wusterhausen / Stellvertretender Jury-Sprecher und Berater für Technik-Fragen

Lightcycle

Kooperation des studentischen Ideenwettbewerbs

Dipl.-Ing. Gisela Çakir

ERGONOMIC Institut für Arbeits- und Sozialforschung Forschungsgesellschaft mbH, Berlin

Gisela Cakir

Licht und Gesundheit ist heute ein fester Begriff, den jeder Hersteller und Planer in Bezug nimmt. Es ist unbestritten, dass das Tageslicht und auch die Sichtverbindung nach außen heute im Bewusstsein aller Beteiligten, jüngere wie ältere, an erster Stelle steht, wenn es um Licht, Gesundheit und Wohlbefinden geht. Aber auch die künstliche Beleuchtung kann und muss einen Beitrag dazu leisten. Dies bedarf einer sorgfältigen Planung, insbesondere bei der Zielgruppe der „Best Ager“. Diese Zielgruppe ist äußerst heterogen, und es sind sehr unterschiedliche Bedürfnisse bei der Arbeit ebenso wie im öffentlichen und privaten Bereich zu berücksichtigen. Hier sind insbesondere ausreichende Kontraste und das Vermeiden von Blendung zu nennen.

Es geht aber nicht nur um die Lichtqualität, sondern auch um die einfache Bedienung.
Meine Meinung als langjährige Jurorin des Ideenwettbewerbs der Belektro: Das Thema ist besonders spannend vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung und eine interdisziplinäre Herausforderung für die Teilnehmer. Ich wünsche allen viel Erfolg und bin gespannt auf die Ideen und ihre Umsetzung.

Carsten Joschko

Elektrotechnik-Meister, Vorsitzender des Landesinnungsverbandes der Elektrotechnischen Handwerke Berlin/Brandenburg

Carsten Joschko

Angesichts des demographischen Wandels in Deutschland ist das Wettbewerbsthema 2018 von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Jeder einzelne von uns wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen, wie er sein häusliches Umfeld im Alter gestalten möchte. Sinnvolle Konzepte und Produkte können nur entstehen, wenn sich Wissenschaft, Technik, Design und Handwerk im Austausch mit den Zielgruppen ergänzen. Wir sind gespannt, welche Ideen Designer in der Ausbildung entwickeln. Besonderes Augenmerk und Hilfestellung werden wir mit unserer Expertise auf die technischen Aspekte legen.

Dipl.-Des. Ingrid Krauß,

Wiss. Leitung, IDZ Berlin

Ingrid Krauss

Licht ist wesentlich für unser Wohlbefinden. Als Designer können wir durch die Gestaltung von Leuchten und Licht-Systemen sowie durch die Planung umfassender und durchdachter Lichtlösungen dazu beitragen, dass diese optimal an die verschiedenen Bedürfnisse angepasst werden können. Funktionalität und einfache Handhabbarkeit sind dabei wichtige Kriterien. »Für die meisten von uns ist Design unsichtbar. Bis es versagt.« Dieses Statement von Bruce Mau gilt genauso für das Thema Licht. Gutes Licht nehmen wir nicht bewusst war; erst wenn es blendet, wenn es nicht sinnvoll eingesetzt wird, wenn es unsere Sehfähigkeit nicht unterstützt, empfinden wir es als störend. »Bestes Licht« – für »Best Ager« wie auch für alle anderen Zielgruppen – ist deshalb für mich Licht, das den räumlichen Gegebenheiten wie den menschlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen gleichermaßen gerecht wird. Ich bin bereits seit mehreren Jahren in der Jury des belektro-Ideenwettbewerbs tätig und freue mich wieder auf viele gute Ideen, spannende Einreichungen und den Austausch mit den anderen Jurorinnen und Juroren!

Dipl.-Ing. Carolin Liedtke

LiTG-Vorstandsmitglied, verantwortlich für »Junge LiTG«

Carolin Liedtke

Der Ideenwettbewerb 2018 thematisiert ein gesellschaftlich besonders dringendes Thema. Mein Augenmerk bei der Jury-Arbeit werde ich neben der Einhaltung der Anforderungen besonders darauf legen, wie sich die Teilnehmer mit der heterogenen Zielgruppe auseinander gesetzt haben. Denn Studierende von heute haben ganz andere Erfahrungen im Umgang mit smarten Technologien. Ein Perspektivwechsel stellt für sie daher eine besondere Herausforderung dar. Zwar gibt es gesicherte Erkenntnisse zu den Veränderungen der Physiologie im Alter, es besteht aber weitaus weniger Konsens über ein geeignetes User Experience Design für diese Zielgruppe(n). Ich bin gespannt, zu erfahren, wie sich die Studierenden Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Best und Gold Ager erarbeitet haben: über persönlichen Kontakt, ein Experiment oder durch Recherche. Diese Erkenntnisse sollten die gesamte Entwurfsarbeit begleiten. Ein solches Vorgehen ermöglicht neben dem Wettbewerbserfolg auch, das Bewusstsein für diese gesellschaftliche Herausforderung zu schärfen, die uns alle betrifft!

Dipl.-Ing. (Architekt) Emre Onur

Chefredakteur der Zeitschrift Licht, ideelle Trägerin des Ideenwettbewerbs

Gisela Cakir

Der Ideenwettbewerb 2018 greift hochaktuelle, gesellschaftlich und architektonisch relevante Themen auf wie barrierefreies Bauen, Mehrgenerationenhäuser und Universal Design. In der Lichtbranche sprechen wir hier meist von Human Centric Lighting, beispielsweise bei der Beleuchtung von Wohnräumen, Senioren- oder Pflegeheimen. Das wäre für das aktuelle Thema zu kurz gedacht. Es muss weitsichtiger geplant werden – das fängt bei der »einfachen« Leseleuchte an, bezieht das Design von Lichtschaltern ein und hört bei der Lichtsteuerung komplexer Einrichtungen auf. Ein Produkt für diese Zielgruppe muss funktional und einfach zu handhaben sein, alle Sinne ansprechen und nicht zuletzt auch Freude machen. Eine große Herausforderung! Ich bin gespannt, wie die Studierenden das Thema umsetzen und ermuntere die Teilnehmer, schon im Entstehungsprozess der Entwürfe, den Dialog zu den Best Agern zu suchen, um die konkreten Bedürfnisse kennenzulernen.

Mathias Schulze

Elektrotechnik-Meister, Obermeister der Elektro-Innung Königs Wusterhausen, Vorstandsmitglied des LIV Berlin/Brandenburg, Landesfachgruppenleiter Elektrotechnik, Königs Wusterhausen / Stellvertretender Jury-Sprecher und Berater für Technik-Fragen

Gisela Cakir

Angesichts des demographischen Wandels in Deutschland ist das Wettbewerbsthema 2018 von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Jeder einzelne von uns wird sich früher oder später damit auseinandersetzen müssen, wie er sein häusliches Umfeld im Alter gestalten möchte. Sinnvolle Konzepte und Produkte können nur entstehen, wenn sich Wissenschaft, Technik, Design und Handwerk im Austausch mit den Zielgruppen ergänzen. Wir sind gespannt, welche Ideen Designer in der Ausbildung entwickeln. Besonderes Augenmerk und Hilfestellung werden wir mit unserer Expertise auf die technischen Aspekte legen.

Gisela Cakir