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Presse-Information

07. November 2018

belektro aktuell – Mittwoch, 7. November 2018

TOP-Themen der belektro 2018

An der Elektromobilität führt kein Weg vorbei

Der zweite belektro-Tag stand ganz im Zeichen der Elektromobilität. Los ging es mit dem eMO-Frühstück, zu der die Berliner Agentur für Elektromobilität eingeladen hatte. In einer lebhaften Diskussion tauschten Vertreter aus Industrie und E-Handwerk, Mitarbeiter von Institutionen und regionale Partner ihre Erfahrungen zum Thema „Elektromobilität – ist das Handwerk vorbereitet?“ aus. Angesprochen dabei wurden Anforderungen und Heraus-forderungen, Hemmnisse und Schwierigkeiten, Geschäftspotenziale und Marktchancen. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer, dass es noch etliche Anlaufschwierigkeiten gibt, dass die Umsetzung der Ziele noch mindestens zehn bis 15 Jahre in Anspruch nehmen wird und dass Handwerk, Industrie und Stromanbieter kooperieren müssen. Ebenso gab es die übereinstimmende Einschätzung, dass an der Elektromobilität kein Weg vorbeiführt und dass sie den Marktteilnehmern enorme Geschäftspotenziale bietet. Im Anschluss an das eMO-Frühstück folgte das „Forum: Elektromobilität“ mit insgesamt zwölf Vorträgen.

 

Forum Elektromobilität: Durchschnittlich 280 Kilometer pro Batterieladung

Circa 70 Prozent der Wohngebäude in Deutschland sind in puncto Smart Home und Elektromobilität ungenügend ausgestattet oder sogar ungeeignet. Darauf verwies einleitend Michael Conradi, Fachbereichsleiter der HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung, der das Forum Elektromobilität am zweiten belektro-Tag moderierte. Er stellte heraus, dass das ursprüngliche Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen auf deutschen Straßen bis 2020 sicher verfehlt werde, das Thema aber an Dynamik gewonnen habe. So waren laut Kraftfahrt-Bundesamt Ende 2017 rund 100.000 elektrisch betriebene Autos in Deutschland zugelassen. Und im ersten Halbjahr 2018 wurden rund 35.000 E-Autos angemeldet, davon etwa jeweils die Hälfte Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Danach ging Jörg Welke von der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO, auf Vorbehalte und falsche Vorstellungen ein, die bei einem Großteil der Bevölkerung zu diesem Thema bestehen – u.a. in Bezug auf Reichweite, Lade-Infrastruktur und Anschaffungskosten. Welke sagte, dass Elektroautos durchschnittlich 280 Kilometer mit einer Batterieladung fahren könnten und dass in Berlin auf 3,7 E-Pkw ein Ladepunkt käme.

 

Film ab: Die Lichthalle – ein Highlight für Berlin

Eine ganze Halle nur zum Thema Licht. Ein optisches Highlight der belektro, so die Meinung von vielen Messebesuchern. Der heutige Videoclip zeigt, wie das Thema Licht auf der belektro in Szene gesetzt wird und werfen zusammen mit Michael Blum, der als Vertreter von Trilux im Beirat der belektro ist, einen Blick in die Halle 2.2. Der aktuelle Film steht unter www.belektro.de/Presse/Videos

 

 Aus Unfällen lernen – abschreckende Beispiele sensibilisieren Gesellen

Was ist bei der Unfallprävention wichtig? Um den rund 60 Gesellinnen und Gesellen wichtige Vorsichtsmaßnahmen in der Unfallprävention beizubringen, greift Dipl. Ing. Martin Schmidt von der TAB BG ETEM im Arbeitssicherheitsseminar „Aus Unfällen lernen“ auf reale Fälle aus dem Arbeitsalltag zurück. Zu den häufigsten Unfällen zählt neben Abstürzen von Gerüsten oder Dächern die Arbeit an elektronischen Anlagen. Martin Schmidt betonte besonders die Gefahren durch eine nachlässige Vorbereitung: Oft führe eine gewisse Bequemlichkeit und eine mangelnde Vorausplanung zu vermeidbaren Todesfällen. Die Botschaft kam an: „Ich werde in Zukunft alles dreimal kontrollieren“, sagte ein Geselle aus Brandenburg nach der knapp einstündigen Veranstaltung. Das Seminar richtet sich gezielt an Gesellen. Handwerksbetriebe können die Veranstaltung als Jahresbelehrung zur Gefährdungsbeurteilung nutzen. Das Seminar im Rahmen der belektro findet täglich um
15 Uhr im Forum der Arbeitssicherheitsseminare Stand 202, Halle 3.2 statt.

Großer Andrang auf der Werkstattstraße

Hier geht es rund: Auf der belektro-Werkstattstraße zeigen 24 Aussteller den E-Zubis, wie es geht: Von der perfekten Elektroinstallation bis zur Wissensüberprüfung via App wird den Auszubildenden konkretes Praxiswissen vermittelt. Die vielen Angebote stoßen bei den künftigen Elektroexperten auf großen Zuspruch. Mit Spaß und Interesse wird geschraubt, geplant und gewerkelt. Auch Tobias Kliem vom Landesinnungsverband der Elektro-technischen Handwerke Berlin/Brandenburg ist von dem Konzept überzeugt: „Es freut uns sehr, dass die Lehrlinge hier so viel selbst ausprobieren und so einiges für ihre Zukunft mitnehmen können“, sagt Kliem. Sein Team und er bringen den E-Zubis den Umgang mit Oberschwingungen näher. Das Thema ist durch die Einführung von LED-Leuchtmitteln stark im Wandel. Die Werkstattstraße lädt an allen drei Messetagen zum Ausprobieren ein. Sie findet sich in Halle 3.2, Stand 200.

TOP-Themen der Branche

 

Brumberg Leuchten: Schneller Einbau in drei Schritten

Einbauöffnung fräsen, Betriebsgerät installieren, Leuchte einsetzen. So einfach kann die Installation eines Einbaustrahlers in eine gedämmte Hohldecke mit den INDIWO-Leuchten von Brumberg sein. Durch die optimale Kombination von Leuchte und Dose entfallen die separate Installation einer Dose und zugleich die Durchführung von Kabeln. Das reduziert Materialkosten und Zeitaufwand. Dabei garantiert das System die geringstmögliche mechanische Einbautiefe bei gleichzeitigem Erhalt des vollen Schwenkbereichs. Die integrierte Dose gewährleistet die notwendigen Abstände zum Dämmmaterial automatisch. Der Strahler lässt sich sogar direkt in oder gegen die Dampfsperre setzen. Noch einfacher wird es, wenn bei der Installation die neuen Netzgeräte mit Anschlussbox für eine schnelle Durchgangsverdrahtung verwendet werden. In diesem Fall ist keine komplizierte Verdrahtung der 230-Volt-Anschlussleitung zum Netzgerät notwendig.
Halle 2.2, Stand 216, Kontakt: Ines Hanstein, Telefon: +49-2934-961194,
E-Mail: ines.hanstein@brumberg.com, www.brumberg.com

GMC-I Messtechnik: Erstmalig zu einer Prüfung zusammenfassbar

Gossen Metrawatt präsentiert zur belektro 2018 Neuheiten auf dem Gebiet der Mess- und Prüftechnik. Dazu zählen die neuen IQ-Geräteversionen der Serie PROFITEST und SECUTEST in Verbindung mit der neuen Prüf-Software IZYTRONIQ. Mit dieser von Grund auf neu entwickelten Software lässt sich das gesamte Prüfgeschehen geräteübergreifend abbilden, verwalten und revisionssicher dokumentieren. Damit können Anwender erstmalig Mess- und Prüfdaten aus unterschiedlichen Prüfgeräten und Multimetern zu einer Prüfung zusammenfassen und protokollieren. Die intuitive Benutzerführung und moderne Optik bieten schnellen Zugriff auf sämtliche Funktionen. Darüber hinaus zeigt der Aussteller seine Mess- und Prüfgeräte zur Prüfung von Schutzmaßnahmen und Funktionsprüfungen von
E-Ladestationen und -kabeln für den E-Mobility-Bereich.
Halle 4.2, Stand 135, Kontakt: Christian Widder, Telefon: +49-911-8602572,
E-Mail: christian.widder@gossenmetrawatt.com, www.gmc-instruments.de

Olympia Electronics: Jederzeit alle Notleuchten im Blick

„Unsere Steuer- und Überwachungszentrale ‚LumiGate GR-7610 i-OLEG‘ ist eine umfassende Lösung für unsere drahtlosen Notleuchten“, erklärt Stergios Koutsouvaloglou, Central Europe Regional Manager des griechischen Ausstellers Olympia Electronics. „Sie gibt den Benutzern jederzeit ein vollständiges Bild über den aktuellen Stand der Notleuchten und erlaubt, eine Reihe von Steuerbefehlen drahtlos an die Leuchten zu senden.“ Ebenso werden alle Ereignisse aufgezeichnet und konfigurierte automatisierte Funktionsprüfungen gespeichert, wie zum Beispiel Überprüfungen des LED-Streifens oder des Akku-Ladezustands. Großer Vorteil: Eine ständige Überwachung der Leuchten durch das Wartungspersonal ist nicht erforderlich. Der Regional-Manager erläutert, dass die eigene Software GR-7600 alle notwendigen Kontroll- und Überwachungsfunktionen selbst ausführt. Sie ist in der GR-7610-Zentrale vorinstalliert und läuft auch auf Windows 2007, 8 und 10.
Halle 2.2, Stand 119, Kontakt: Stergios Koutsouvaloglou, Telefon: +30-23530-51200,
E-Mail: s.koutsouvaloglou@olympia-electronics.gr, www.olympia-electronics.gr

 

Für Treesoft Office 7.0 wurden 467.144 Quelltextzeilen angepasst

„Seit nunmehr 31 Jahren entwickeln wir unser Produkt Treesoft CAD über alle Betriebssysteme hinweg konstant weiter und gewähren als einziger ECAD-Anbieter unseren Software-Servicekunden eine Kompatibilitätsgarantie“, berichtet Alexandra Thiery, Projektmanagerin Marketing der Treesoft GmbH & Co. KG. Sie beinhalte, dass alle jemals mit Treesoft CAD erstellten Schaltpläne in die aktuelle Version konvertierbar sind. „Schaltpläne bis zur Version 4.1 aus dem Jahr 1990 lassen sich sogar direkt lesen und bearbeiten. Das ist ein Novum am Markt“, sagt die Projektmanagerin. Zur belektro stellt die Software-Schmiede aus Lindlar ihre neue Treesoft Office 7.0-Version vor. Bei deren Entwicklung lag der Fokus auf der vollständigen Überarbeitung des Treesoft CAD-Kerns. Dafür wurden 467.144 Quelltextzeilen angepasst, 154.625 Zeilen neu geschrieben und 258.519 Zeilen gelöscht. „Trotz dieser extrem umfangreichen Überarbeitung garantieren wir, dass unser in 31 Jahren erlangter Qualitätsstand nicht nur erhalten, sondern sogar deutlich verbessert wurde“, ergänzt Alexandra Thiery.
Halle 4.2, Stand 102, Kontakt: Alexandra Thiery, Telefon: +49-2266-476331,
E-Mail: alexandra.thiery@treesoft.de, www.treesoft.de

Über die belektro

Die Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht findet seit 1984 statt. Veranstalter der belektro ist die Messe Berlin, ideeller und fachlicher Träger die Elektro-Innung Berlin. Weitere Träger, fördernde Verbände und Institutionen sind der ZVEI-Fachverband Elektroinstallationssysteme, die Landesgruppe Berlin-Brandenburg des Bundesverbandes des Elektro-Großhandels (VEG) e.V., die Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg der LiTG - Deutsche Lichttechnische Gesellschaft e.V., der LIV Elektrohandwerke Berlin / Brandenburg und die Stromnetz Berlin GmbH. www.belektro.de